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So messen Sie Ihren Puls richtig.

  • Der Puls lässt sich am einfachsten an der Schlagader messen, die am Handgelenk oberflächlich und gut tastbar verläuft.
  • Legen Sie die Fingerkuppen von Zeige- und Mittelfinger auf die Innenseite des Handgelenks, und zwar unterhalb des Daumens.
  • Spüren Sie nun 30 Sekunden lang Ihren Puls und achten Sie darauf, ob dieser regelmäßig ist.

Wenn Ihr Herz unregelmäßig schlägt, Sie also Herzstolpern, Herzrasen oder auch Pausen in der Herzschlagfolge spüren, sollten Sie sicherheitshalber Ihren Arzt ansprechen. Er wird Ihrem Verdacht nachgehen und im Zweifelsfall weitere Maßnahmen zur eindeutigen Erkennung des Vorhofflimmerns ergreifen, zum Beispiel ein Elektrokardiogramm (EKG) durchführen.

Als Auslöser für Vorhofflimmern kommen alle Erkrankungen in Frage, die das Herz vorschädigen können. In Bezug auf die Ursachen unterscheidet man das valvuläre Vorhofflimmern, also Vorhofflimmern, das durch die Herzklappenerkrankung ausgelöst wurde, von dem nicht-valvulären Vorhofflimmern.

Zu den Erkrankungen, die ein nicht-valvuläres Vorhofflimmern auslösen können, gehören vor allem:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Verengung der Herzkranzgefäße/ Mangeldurchblutung der Herzmuskulatur (koronare Herzerkrankung; KHK)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Herzmuskelentzündungen