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Mitarbeit des Patienten.

Ihre Mitarbeit ist für eine wirksame Gerinnungshemmung entscheidend!

Ganz wichtig bei der Behandlung mit Gerinnungshemmern ist die regelmäßige Einnahme der Tabletten, also die Therapietreue des Patienten. Es muss gewährleistet sein, dass Sie täglich zur gleichen Zeit Ihre Medikamente einnehmen, damit Sie vor einem Schlaganfall geschützt sind. Dazu gehört auch, diese nicht eigenmächtig abzusetzen oder die Dosis zu verändern. Sie übernehmen als Patient also einen großen Teil Mitverantwortung für Ihre Therapie. Bitte beachten Sie hierzu auch die Anweisungen im Beipackzettel Ihres Medikaments. Gerinnungshemmer können grundsätzlich in Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten treten. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt darauf hinweisen, wenn Sie Medikamente einnehmen. Zudem sollten Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie Zweifel an Ihren Medikamenten bekommen oder Nebenwirkungen wie Blutungen auftreten.

Bei den Vitamin-K-Hemmstoffen muss zudem regelmäßig der Gerinnungswert kontrolliert werden. Zudem gilt es bei allen Gerinnungshemmern, im Behandlungsverlauf routinemäßig die Nierenfunktion zu überprüfen.

Und noch eine Bitte: Nach der Diagnose Vorhofflimmern erhalten Sie einen sogenannten Patientenpass von Ihrem Arzt, in dem alle wichtigen Informationen zu Ihrer Krankheit erfasst sind.

Tragen Sie Ihren Patientenpass immer bei sich und informieren Sie andere Ärzte darüber, dass Sie eine gerinnungshemmende Therapie einnehmen. Dies ist wegen des möglichen Blutungsrisikos wichtig

  • in Notfällen,
  • aufgrund möglicher Wechselwirkungen, wenn Sie andere Medikamente verschrieben bekommen, oder
  • bei bevorstehenden Operationen, auch Eingriffen beim Zahnarzt.
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