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So entsteht ein Schlaganfall aufgrund von Vorhofflimmern.

Vorhofflimmern ist bei normaler Herzfrequenz (Ruhepuls < 80 Herzschläge/Minute) nicht lebensbedrohlich, doch die Folgen können es sein. Denn sie können einen Schlaganfall auslösen.

Warum ist bei Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko erhöht?

Vorhofflimmern entsteht, wenn nicht mehr nur die Impulse vom Sinusknoten den Vorhof erregen, sondern andere Rhythmusgeber das Kommando übernehmen. Durch das elektrische Chaos ziehen sich die Vorhöfe beim Vorhofflimmern nicht mehr vollständig zusammen. Dadurch fließt das Blut in den Vorhöfen langsamer und es können sich Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, in den Vorhöfen bilden. Solche Gerinnsel können sich lösen und über die Hauptschlagader (Aorta) oder andere Blutgefäße in das Gehirn gelangen. Kommt es durch ein Gerinnsel dort zu einem Verschluss der Blutgefäße, spricht man von einem Schlaganfall.

Die Folgen können fatal sein:

  • Die hinter dem Gefäßverschluss gelegenen Bereiche des Gehirns werden vom Blutfluss und damit der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten und Nervenzellen sterben innerhalb kürzester Zeit ab.
  • Die Körperfunktionen, die von den abgestorbenen Nervenzellen gesteuert wurden, fallen aus. Es kann zu schwerwiegenden Folgen kommen, wie beispielsweise Lähmungen sowie Seh- und Sprachstörungen, im schlimmsten Fall sogar zum Tod.

Das bedeutet für Sie:

Nehmen Sie Vorhofflimmern ernst. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihr Schlaganfallrisiko und über geeignete Vorsorgemöglichkeiten.