Zum Inhaltsbereich

Risikofaktoren.

Neben der Betrachtung des Vorhofflimmerns als Risikofaktor für einen Schlaganfall ist es wichtig zu wissen, welche weiteren Merkmale das Schlaganfallrisiko allein oder in Kombination mit Vorhofflimmern erhöhen können. 

Es gibt Merkmale wie das Lebensalter und genetische Voraussetzungen, die nicht beeinflusst werden können. Häufig können die Risiken jedoch durch eine aktive Vorsorge eingedämmt werden, so bei:

  • hohem Blutdruck
  • Rauchen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Übergewicht und Bewegungsmangel
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Herzerkrankungen, zum Beispiel koronare Herzerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorhofflimmern.1

Einige dieser Risiken werden Ihnen bekannt und bewusst sein, andere Risiken können jedoch lange Zeit unerkannt bleiben. Das gilt besonders für den Bluthochdruck und das Vorhofflimmern, da beide Risikofaktoren oft nicht mit klar erkennbaren Beschwerden verbunden sind.

Umso wichtiger ist es, frühzeitig zu wissen, ob man davon betroffen ist. Sollten Sie unsicher sein, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Quellen:

  1. Kirchhof P et al. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/280387292016 ESC Guidelines for the Management of Atrial Fibrillation Developed in Collaboration With EACTS. Eur Heart J. 2016 Oct 7;37(38):2893-2962.
nach oben